Nach Prüfung des zweiten Berichts des Garantieausschusses (ebd., S. 25) forderte die Reparationskommission Deutschland auf, ihm mitzuteilen, welche Schritte unternommen wurden, um die Zahlung der Raten vom Januar bis Februar sicherzustellen. In einem Schreiben vom 14. Dezember teilte die deutsche Kanzlerin der Kommission mit, es sei ungewiss, wie diese Zahlungen geleistet werden könnten, es sei denn, sie würden über einen ausländischen Kredit gewährt; er beantragte eine Verlängerung der Frist und erklärte, dass ähnliche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit späteren Zahlungen auftreten würden. Am 21. März 1922 beschränkte die Reparationskommission die Zahlungen Deutschlands 1922 wegen Reparationszahlungen und Besatzungsarmeen auf 720 Millionen Goldmark in bar gegenüber 2 Milliarden Goldmarken, die in Artikel 4 des Zahlungsplans gefordert wurden, und wurde diesem Betrag die 281.948.920,49 Goldmarken gutgeschrieben, die bereits 1922 in Form von Sachleistungen gezahlt wurden; der Gegenwert in Waren von 1.450.000.000 Goldmark sollte ebenfalls überwiesen werden. Zum Rechnungsabschluss am 20. Januar 1930 hatte die Reparationskommission Belgien Einnahmen in Goldmarken in Goldbarren gutgeschrieben. Die Priorität Belgiens wurde zusätzlich zu seinen 8 % der Einnahmen nach Artikel 237 durch Artikel 5 des am 16. Juli 1920 in Spa unterzeichneten Abkommens zwischen Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Portugal zur Regelung bestimmter Fragen der Anwendung der Friedens- und Ergänzungsabkommen mit Deutschland, Österreich, Ungarn und Bulgarien (Vereinigtes Königreich) festgelegt. , Wiedergutmachung, Vereinbarung zwischen den Alliierten für die Regelung bestimmter Fragen …

1922, Cmd. 1615); sie wurde durch Artikel 6 des Abkommens der Finanzminister vom 14. Januar 1925 neu definiert, der die Einstellung der Priorität mit Ausnahme des Kriegsschuldendienstes vorsah. Als Ergebnis dieser Vereinbarungen erhielt Belgien bis zum 30. Juni 1923 fast ein Drittel der ausgeschütteten Beträge, 1.730.126.000 Goldmark von 5.494.782.000 Goldmark. Die Alliierten und die assoziierten Mächte wiesen die deutsche Auslegung von Artikel 231 nicht zurück, weil sie es nicht für wichtig, bedeutsam oder politisch klug hielten, eine Implikation zu leugnen, die sie für wahr hielten, wenn auch nicht beabsichtigt. Art. 231 wurde von den Siegern als Grundlage für die Beurteilung der Wiedergutmachung angesehen. Die Frage der Verantwortung für den Krieg, die sich von den daraus resultierenden Schäden unterscheidet, wurde an anderer Stelle der Friedenskonferenz betrachtet, und die Schlussfolgerungen wurden in Teil VII, Strafen, des Vertrags dargestellt.

Diese Bestimmungen wurden auf die Verantwortung des Einzelnen beschränkt und ließen in der allgemeinen Frage nur einen geringen Argumentationsgrund zu. Artikel 231 war eine allgemeine Erklärung, geändert durch Artikel 232. Die folgende Tabelle zeigt die Restitutionspflichten Deutschlands im Rahmen des Waffenstillstands, der Protokolle oder Substitutionsverträge: Zur Rückgabe von Eigentum in Deutschland an Staatsangehörige der alliierten oder assoziierten Mächte siehe Artikel 297 (f), g und (h) und 300 (f). Diese und die Verordnungen Nr. 84, 86, 87, 88, 89 und 91 derselben Reihe wurden durch die Verordnung Nr. 98, Koblenz, 29. September 1921 aufgehoben (ebd., S. 223). Die Befugnisse des mit Artikel 8 der Verordnung Nr. 81 eingesetzten Zollvorstands wurden fortgesetzt und der Kommission durch die Verordnung Nr.

113, Koblenz, 3. Mai 1922 übertragen (ebd., 1922, S. 81). Die Verordnung Nr. 98 wurde aufgrund einer Resolution des Obersten Rates vom 13. August 1921 erlassen, der die deutsche Regierung ihre Zustimmung zugab. Im Juni 1919 erklärten die Alliierten, dass der Krieg wieder aufgenommen würde, wenn die deutsche Regierung den Vertrag, dem sie untereinander zugestimmt hatten, nicht unterschreibt.

Font size
Colors